Brot-kreation

Ich muss sagen mittlerweile bin ich eine echte Brot Fanatikerin
geworden. Außergewöhnliche Sorten haben es mir angetan. Aber auch ich schwinge
ja gerne den Backlöffel und backe mal eben ein Brot oder mal kleine Brötchen.
Meine liebe Freundin Sarah hat mir letztens von einem besonders gesunden Brot
erzählt und schickte auch gleich das Rezept dazu. Wie ihr wisst kann ich mich
ja so gut an Rezepte halten… So habe ich das Rezept zu meinem gemacht und
einiges geändert… Unglaublich was da alles in meiner Rührschüssel landete.
Kerne, Nüsse, Eier, Mandelmehl, Brotkrümel… Durch die Eier wird der Teig später
schön fluffig. Ein bisschen Hefe fand auch den Weg in die Schüssel. Ich hätte
wirklich nicht gedacht, dass dieses Brot gut schmeckt und dabei so schön
fluffig ist. Gut mit harter Butter sollte man es vielleicht nicht bestreichen.
Unten findet ihr das Rezept zum Nachbacken, es lohnt sich wirklich. Mein Opa
hat Bäcker gelernt ich glaube von ihm habe ich die Liebe zu gebackenem. Leider
ist er schon über 80 und kann mir dabei wenig Tipps geben, da sie auch im
Saarland leben.
Ich war total erstaunt, dass es in Bayern viel mit Dinkel
und Roggenmehl gearbeitet wird. Das war mir bisher noch nicht aufgefallen aber
ich habe mich natürlich total gefreut. Auch wenn das Bergkäsbrot nicht in mit
anderen Mehlsorten gebacken wurde, war es auf jeden Fall wert es zu probieren.
Total lecker und Überraschung – es hatte eine Konsistent wie ein Quarkstuten.
Genial. Daraufhin war ich so inspiriert das ich mir mein Bankbuch geschnappt
habe und nachgeschaut habe welches Brot ich vor Urzeiten schon einmal gebacken
hatte. Dieses will ich demnächst unbedingt erneut backen, also seit gespannt
wann es wohl soweit ist?
Welche Brotsorten mögt ihr am liebsten? Backt ihr auch schon
mal selbst?! Ich freue mich schon jetzt auf eure Nachrichten.
Zuletzt habe ich mir einfach eine „Mind-Map“ gemacht mit
allen möglichen Zutaten um mir die Entscheidung leichter zu machen. Ich liebe
es einfach den Teig zu probieren und dann zu überlegen was noch fehlt. So auch
dieses mal. So bleibt man fit – der Nachteil man muss sofort aufschreiben was
alles in der Schüssel gelandet sonst vergisst man es. Ich liebe es „Rezeptfrei“
zu experimentieren, vor allem wenn etwas super Leckeres dabei herauskommt, natürlich
klappt das nicht immer. Aber Übung macht den Meister und oft stören mich nur Kleinigkeiten.
Das milde-saftige
100g Dinkelmehl
50g Dinkelvollkorn
0,5l Wasser
Etwa. Milch
1TL Salz
½ Päckchen Hefe
½ Tl Masala Gewürz
1 Tl Apfelmus
1 Tl Essig
Etw. Ahornsirup
Etw. italienische Kräuter
Kerne je nach Bedarf
Zunächst wird ein Teil des Mehles in eine Schüssel gegeben.
In die Mitte eine kleine Mulde für die Hefe drücken. Etwas Zucker zur Hefe
geben und mit lauwarmen Wasser zu einem „Vorteig“ verrühren. 15min an einem
warmen Ort gehen lassen. Danach nach Herzenslust die restlichen Zutaten
hineingeben. Zwischendurch abschmecken ob die Balance zwischen Salzig und Süß
gut getroffen wurde. Durch die Hefe und den Essig wird das Brot am Ende eher großporig,
leicht und luftig, auch wenn es von außen nicht den Anschein macht. Traut euch
mit den Gewürzen aus der Küche zu experimentieren, ihr könnt eigentlich nichts
falsch machen. Am Ende sollte die Balance zwischen den Gewürzen stimmig sein
und mit Butter zu genießen sein… viel Spaß beim backen!






Kommentare